Eigene Stücke
HORS CADRE
In einem Spannungsfeld der Instabilität dekonstruieren Ilona Siwek und Benjamin Mélot den physischen Raum und die Körper. Wie zwei Kameras tasten die Augen den Raum ab und nehmen auf, nehmen wahr. Das Bild fällt in den Körper und transformiert sich durch Bewegung in ein labyrinthhaftes Spiel, wo Wände kippen, Flächen sich falten und Silhouetten sich kaleidoskopisch ineinander verschachteln. Ein bewegter Dialog zwischen Performenden, Bildausschnitt, Projektion und Rahmen entfaltet sich in den Raum hinein.
VERVIELFALTUNG
In VerVielFaltung habe ich mich während drei Jahren mit Möglichkeiten
auseinandergesetzt, wie wir als Gesellschaft mit dem Bewegungsdrang innerhalb der
Endlichkeit unseres Planeten kreativ, nachhaltig und konsequent umgehen können.
Als erste Version von Hors Cadre entstand eine Performance mit Video und einer Leinwand.
DRUNTER & DRÜBER
Tyvek: ein Stoff, der aus feinsten Fäden zu einem dichten Vlies verwoben ist. Stücke davon, in unterschiedlichen Grössen, stehen im Zentrum von drunter und drüber, das von wilden Gefühlen erzählt.
DOUNIA
Das Weiche der Figur, das im Harten seine Grenze und Auflösung findet, das Gewicht des Steins, das hilft aus der Mitte zu lehnen, die Grenzen zu weiten, lassen den Zuschauer staunen und träumen. Dounia ist ein physikalisch-physisches, poetisches Stück, welchem gelingt, einen Stein zu verwandeln durch Bewegung, Blick und Klänge. Weich, warm, lebendig.
KARAKORUM
Was wird in uns ausgelöst, wenn wir mit einer schweren Krankheit konfrontiert
werden? Die Reise führt über Höhen und Tiefen durch unsichtbare Innenwelten von
Gefühlen und Bildern bis hin zur Akzeptanz. Am Schmelzpunkt von universeller Körpersprache, Text und Bewegung wird das unausgesprochene sichtbar.
Im Vordergrund steht die Schönheit des Lebens, die vom Tod nicht überschattet sondern viel mehr ins Licht gerückt wird. Und was bleibt zurück, wenn wir gehen?
